Erhalten wir den Smrekovec 
 slovensko    english    deutsch  warum?

Orte > Bele Vode

Bele Vode ist ein Bergdorf mit Einzelhöfen und Weilern am Westrand des Šalek-Tales. Die Gebirgswelt ist durch die Bäche Ljubija, Hudi potok, Bela voda und Štajerska Kramarica zerteilt. Im Dorfzentrum befindet ...

BELE VODE

Bele Vode ist ein Bergdorf mit Einzelhöfen und Weilern am Westrand des Šalek-Tales. Die Gebirgswelt ist durch die Bäche Ljubija, Hudi potok, Bela voda und Štajerska Kramarica zerteilt. Im Dorfzentrum befindet sich die Kirche des hl. Andreas, mit gotischen Grundsteinen,  später wurde zweimal umgebaut, deswegen hat sie heutzutage mehr Barockaussehen. Nach der Volkszählung hatte Bele Vode im Jahr 2002 240 Einwohner. Die Mehrheit der Bevölkerung verdient ihren Lebensunterhalt mit Landbau, ein paar von ihnen auch mit Holzbearbeitung, viele fahren nach Šoštanj oder Velenje zur Arbeit. In der letzten Zeit wächst das  Interesse auch für Tourismus.

Die Bauernhöfe Razpodovnik und Napotnik sind  Höfe mit stets offenen Türen, Besucher können sich auch im Gasthaus Grebenšek oder bei Šantl anhalten. Es lohnt sich, die Sehenswürdigkeiten wie das Zaloka-Tal, die Schlundlöcher beim Leskovšek-Hof, Ljubija-Schlucht, Ljubija-Wasserfälle, den Bach Štajerska Kramarica,  den Berg Brložnikov vrh, die Höhle Konečka jama oder die Wallfahrtskirche zum hl. Kreuz zu besuchen.


 

DIE KIRCHE ZUM HEILIGEN KREUZ

Am Berg Kriška gora (ehemaliger Eselsberg) im Dorf Bele Vode ist die Wallfahrtkirche zum hl. Kreuz. Nach der Volkslegende entstand die Kirche: „… Eines Tages liefen dem Savinek-Bauern die Ochsen weg. Er suchte sie überall und so kam er auf den Eselsberg („Oslovska gora“). Dieser erhielt seinen Namen wegen der dort weidenden Esel der Mönche, die zum Beten in die Kirche des hl. Andreas in Bele Vode kamen. Auf diesem Berg steht eine Fichte mit zwei Kronen und einem Kreuz dazwischen. Darunter knieten seine Ochsen …“.

An der Stelle, wo der Bauer das Kreuz und darunter seinen knienden Ochsen erblickte, stand schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts eine Holzkapelle. Die Wallfahrer schenkten verschiedene religiöse Bilder, mit der Zeit kamen immer mehr Wallfahrtobjekte dazu. In den Jahren von 1831 bis 1841 wurde die erste Kirche erbaut, in den Jahren von 1850 bis 1862 noch die zweite, beide waren dem Hl. Kreuz gewidmet. Neben den Kirchen befindet sich auch die Heiligentreppe mit wunderbaren Fresken. Im Jahr 1862 wurde die Kirche von Bischof Anton Martin Slomšek geweiht. Zum Gedenken daran verfasste er sein letztes Lied. Das erste Bruchstück lautet:

Oh, Kreuz! In der Höhe aufgestellt,
bist du unser Siegesbanner!
Sei uns hoch gegrüßt
Du bist unsere Zuversicht
Replica Breitling Watches.


 
Zoom
Ausstellung der Handarbeiten der Frauen aus Bele Vode

Zoom
Kirche des Hl. Andreas

Zoom
Im Dorf Bele Vode

Zoom
Das Zaloka-Tal

Zoom
Wallfahrtkirche zum Hl. Kreuz

Zoom
Messe bei der Wallfahrtkirche