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In den Wäldern im Smrekovec-Hochlandgebirge können wir noch viele seltene Tierarten treffen, die woanders schon ausgerottet sind. Manche Tierarten finden hier ihr Zuhause, anderen ist es nur eine ....

BEDROHTE TIERARTEN

In den Wäldern im Smrekovec-Hochlandgebirge können wir noch viele seltene Tierarten treffen, die woanders schon ausgerottet sind. Manche Tierarten finden hier ihr Zuhause, anderen ist es nur eine Haltestelle auf ihrer Wanderung, wiederum andere sind zufällige Besucher, die woanders leben, wie z.B. Wildkatze oder Luchs; auf seiner Wanderung in die Alpen hält hier auch der Braunbär an.

Der Schneehase ist ein ständiger Bewohner. Im Winter hat er ein schneeweißes Fell. Er wohnt über der Waldgrenze, aber im bitteren Winter kommt er auch in niedrigeren Lagen vor. Von den Greifvögeln könnten wir mit etwas Glück den Steinadler sehen, seine Flügelspannweite überschreitet auch zwei Meter. Aus der Familie der Rauhfußhühner sind das Haselhuhn, Auerhuhn und Birkhuhn vertreten. Alle drei sind unanpassbare Arten. Wenn es zu vielen Veränderungen kommt, an die sie sich nicht anpassen können, ziehen sie sich zurück. Was sie brauchen, sind reicher Waldunterwuchs und Ruhe. Von den Kriechtieren sind Schlangen leider sehr selten, wegen der Unwissenheit der Menschen werden sie noch immer oft getötet. Schlangen sind Fleischfresser und spielen eine wichtige Rolle in der Umwelt. Sie wären auch in der Umgebung unseres Hauses nützlich. Manche gelten als Giftschlangen, doch von ihrem Gift stirbt kein Mensch.

Die Lebensumwelt der Amphibien bilden Weiher oder Teiche, die als Viehtränke entstanden sind. Geeignete Bedingungen für Amphibien sind auch in Feuchtvegetation in schattigen und moorigen Bereichen. Zu den häufigsten Amphibien gehören: Gelbbauchunke, Erdkröte, Teichfrosch, Grasfrosch, Bergmolch, etwas höher wohnt der Alpensalamander. Der Reichtum der Wasserfauna ist mit Wasserflöhen, Ruderfußkrebsen und Steinfliegen noch zusätzlich bereichert. Bei Köcherfliegen wurden bisher sieben Arten aus der Gruppe der Alpenendemiten evidentiert.

Zur Gefährdung der Tiere kommt es durch das Einwirken von verschiedenen Faktoren auf globaler, regionaler und lokaler Ebene. Aus lokaler Hinsicht gehören zu den wichtigsten Faktoren die Beziehungen und Verhältnisse zwischen den Arten, Krankheiten und Umgebungseinflüsse. Bei letzteren ist der Verursacher meistens der Mensch. Wie stark umweltfeindlich unsere Eingriffe sind, hängt vom Artenanspruch und von den Umweltverhältnissen ab (Jahreszeit, wieviel Nahrung zur Verfügung steht). Die Tiere leben in einzelnen Gebieten, müssen jedoch verbunden sein. Der Bau von Straßen und Siedlungen sowie die Intensivierung der Landwirtschaft haben die Übergänge sehr stark beeinträchtigt.

Die Rauhfußhühner sind auf Beunruhigung empfindlich, es wirkt auf sie wie Streß. Die Ruhelosigkeit verursacht bei den Wildtieren zusätzliche Bewegung und Flucht, was bei Nahrungsmangel noch zusätzlich beansprucht. Ein Auerhuhn, das an einem kalten Wintertag zwei oder drei Mal verjagt wurde, kann wegen zu großem Energieverbrauch verenden. Trotzdem haben sich viele Tiere an den Menschen angepasst. Sie gewöhnen sich an die Menschenwege, die empfindlichen treten in ruhigere Bereiche zurück. Das Zusammenleben könnte eine erfolgreiche Partnerschaft sein, wenn nur die Menschen die Bedürfnisse der Tiere mehr in Betracht ziehen würden.


 
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Gelbbauchunke

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Braunbär

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Hermelin

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Bergmolch